Nachhaltigkeit bei der HHLA
Auf dem richtigen Weg

Mit energiesparender Terminaltechnik, umweltfreundlichen Transporten und nachhaltigen Serviceangeboten hat die HHLA bis Ende 2024 ihre CO2-Emissionen im Vergleich zum Ausgangswert 2018 um 42,1Prozent verringert. Die folgenden Beispiele zeigen, wie uns das gelungen ist. Und so soll es weitergehen, denn bis 2030 wollen wir die CO2-Emissionen des Konzerns um mindestens 50 Prozent senken und bis 2040 klimaneutral produzieren. Das hat auch für unsere Kunden positive Effekte. „Wir bieten besonders emissionsarme oder emissionsfreie Transporte und Umschlagservices an und diese niedrigen Emissionswerte fließen indirekt auch positiv in die Treibhausgasbilanzen unserer Kunden ein“, erklärt Jan Hendrik Pietsch, Leiter Nachhaltigkeit bei der HHLA.

Lesen Sie hier, wie Nachhaltigkeit bei HHLA gelebt wird

Unser Hamburger Terminal CTA ist Vorreiter beim Klimaschutz. Der TÜV NORD hat das 2019 erstmals mit einem Zertifikat bestätigt. Seitdem wurden CO2- und andere schädliche Emissionen weiter reduziert.
Umweltbelastungen deutlich reduzieren

Schon im Jahr 2019 wurde der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) erstmals als klimaneutral zertifiziert, wobei nicht vermeidbare Emissionen durch Kompensationsprojekte ausgeglichen wurden. CTA bekam das entsprechende Prüfzeichen des TÜV NORD als die weltweit erste Umschlaganlage für Container. Seitdem konnten die CO2-Emissionen weiter reduziert werden: von anfänglich 20.963 Tonnen auf 4.389 Tonnen (2024).

Die Grafik zeigt, dass mittlerweile fast alle Bereiche des Terminals elektrifiziert wurden. Das ist die Grundlage, um die dort eingesetzten Umschlag-, Transport- und sonstigen Geräte komplett mit Ökostrom zu betreiben. Das bezieht sich allerdings nur auf die eigene Technik. Auf Lkw oder Rangierloks von Kunden und Partnern können wir keinen direkten Einfluss nehmen. Und einige Prozesse auf der Landseite konnten bisher nicht komplett umgerüstet werden, weil die Hersteller spezieller Fahrzeuge ihre Produktlinien noch umstellen und testen – teilweise in enger Zusammenarbeit mit der HHLA.

Äußerlich unterscheidet sich der neuartige Van-Carrier kaum. Der Blick von oben zeigt jedoch die Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird.

Wasserstoff in der Praxis testen

Ökostrom oder Wasserstoff: was könnte den Dieseltreibstoff langfristig ersetzen? Besonders bei schweren Flurförderzeugen ist diese Frage noch nicht beantwortet. Auch die HHLA kann es nicht vorhersagen und testet deshalb beide Alternativen. 

Auf ihrem Hamburger Container Terminal Tollerort (CTT) transportieren Van-Carrier Stahlboxen von den Containerbrücken ins Lager und zurück, verladen sie auf Lkw oder bringen sie zum Bahnhof. Eines dieser hochbeinigen Geräte wird seit Herbst 2025 emissionsfrei durch eine Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben. Erste Praxistests des Modells von Konecranes zeigen: Das System reagiert schnell, und die Umschlagvorgänge erfolgen mit der gleichen Leistung wie bei der Version mit Diesel-Hybridantrieb.

Eine Besonderheit des Fahrzeugs ist das modulare Antriebssystem, das sich mit wenigen Anpassungen flexibel auf Diesel, Strom oder Wasserstoff als Energiequelle umrüsten lässt. Betankt wird der Van-Carrier an der Wasserstofftankstelle am CTT. Der Ablauf ähnelt den gängigen Prozessen und ermöglicht so Synergien im Betrieb.

Wo steht Deutschland? Zum 1. Januar 2025 waren in Deutschland rund 92.300 batterieelektrische Nutzfahr­zeuge registriert, was 2,4 % der Gesamtflotte entspricht. Noch ist der Diesel auf deutschen Straßen klar dominant, doch der Trend geht Richtung E-Trucks.

Keine Abgase mehr auf der letzten Meile
Erfolgreich bei der Elektrifizierung ihrer Terminals, geht die HHLA jetzt den Straßenverkehr an.

Beim Schienenverkehr setzt METRANS, die Intermodaltochter der HHLA, seit vielen Jahren auf umweltfreundliche Lösungen. Im September 2025, nach einigen Tests, wurde auch die „letzte Meile“ ins Visier genommen. Sechs Volvo Trucks bilden seitdem in Prag die größte Flotte vollelektrischer Lkw in der Tschechischen Republik.

Die neuen Fahrzeuge werden vor allem für Lieferungen auf der ersten und letzten Meile im städtischen und stadtnahen Verkehr eingesetzt. Dort ist die Reduzierung von Lärm und Emissionen besonders entscheidend und wirksam. Dies ist ein weiterer Schritt hin zu einer nachhaltigeren europäischen Verkehrsinfrastruktur. Peter Kiss, CEO von METRANS, möchte zeigen, „dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.“

Das gilt nicht nur bei METRANS, sondern auch bei der HHLA-Tochter CTD. Für den Hamburger Containertrucker fahren schon länger E-Trucks, und zwar nicht nur die letzte Meile. Im Raum Stuttgart werden sie für Distanzen bis zu 150 Kilometer genutzt, und im Regionalverkehr rund um Hamburg kommen auch mal 250 Kilometer zusammen.

„Beide Unternehmen liefern mit dem Einsatz ihrer neuen Fahrzeuge wertvolle Praxiserfahrungen, die in eine ganzheitliche HHLA-Strategie einfließen“, erläutert Lars Neumann als Generalbevollmächtigter Intermodal bei der HHLA. Ergänzend werde das neu gegründete Unternehmen hubload die Bereitstellung von Ladestrom zu attraktiven Preisen durch eigene Ladeinfrastruktur forcieren. „Wir steigern damit unsere Wettbewerbsfähigkeit und leisten gleichzeitig einen wirksamen Beitrag zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen“, so Neumann.

Im Vergleich zu Deutschland haben andere europäische Länder die Elektrifizierung der Straßentransporte bereits weiter vorangetrieben (siehe Grafik). „Doch Deutschland wird nachziehen, dafür sprechen einige Gründe“, prognostiziert Neumann. „Die Mautbefreiung und neue Finanzierungsmodelle für E-Trucks steigern ihre Rentabilität. Außerdem fahren die Hersteller elektrischer Nutzfahrzeuge ihre Produktion hoch, was die derzeit noch hohen Preise reduziert. Und auch die Lade-Infrastruktur verbessert sich schnell, wozu wir als HHLA einen Beitrag leisten wollen.“

Schiffe sollen in den EU-Häfen bald mit Landstrom versorgt werden. Hamburg ist gut vorbereitet.
Unter Strom

„Die Landstromversorgung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Dekarbonisierung der weltweiten Logistikketten. Wir freuen uns darauf, dass unsere Kunden bald eine emissionsarme Energieversorgung während der Liegezeiten nutzen können. Damit kann ein weiterer Teil der Lieferketten dekarbonisiert werden.“

Jan Hendrik Pietsch, Head of Corporate Sustainability der HHLA

Kreuzfahrtschiffe machten den Anfang, jetzt bekommen auch Containerschiffe Landstrom.

Der Strom aus dem öffentlichen Netz muss in einer Transformerstation (1) umgewandelt werden, bevor ihn Schiffe über eine riesige, fahrbare „Steckdose“ (2) nutzen können.

Schiffe verbrauchen sehr viel Energie, und zwar nicht nur auf hoher See. Während sie im Hafen liegen, müssen viele wesentliche Funktionen an Bord weiterhin aufrechterhalten werden. Die meisten Handelsschiffe nutzen dafür einen Dieselmotor. Große Containerschiffe verbrauchen daher bei einem zweitägigen Aufenthalt ca. 14 Tonnen Schiffstreibstoff (schwefelreduziertes Marine Gas Oil).

Das dabei ausgestoßene CO2 und andere Schadstoffe sollen in Zukunft nicht mehr in die Hamburger Luft gelangen. Was bei Kreuzfahrtschiffen in Hamburg bereits seit Jahren möglich ist, soll bald auch Containerschiffen zugänglich werden: die Versorgung mit grüner Energie durch Landstrom. Statt der oben genannten Menge Diesel könnten dann etwa 72.000 kWh Strom aus erneuerbaren Quellen den Energiebedarf decken.

Ab 1. Januar 2030 wird das zur Pflicht. Die EU hat beschlossen, dass Fahrgast- und Containerschiffe mit einer Vermessung von 5.000 BRZ in jedem Hafen eines Mitgliedsstaates landseitig mit Strom versorgt werden müssen. Hamburg will jedoch viel früher „Landstrom-ready“ sein.

Die Hamburg Port Authority (HPA) investiert insgesamt 100 Mio. Euro in den Aufbau der dafür nötigen Infrastruktur. An allen vier Containerterminals im Hafen (die HHLA betreibt drei davon) wurde bereits die nötige Technik zur Versorgung der Großschiffliegeplätze installiert. Die Regelversorgung von Schiffen mit Landstrom hat für einige Reedereien wie MSC, Maersk oder ONE bereits begonnen. In den kommenden Jahren erfolgt der Ausbau für das Short-Sea-Segment, damit bis 2030 für alle geforderten Schiffsgrößen Landstrom angeboten wird. Allerdings sind noch weitere Investitionen von mehr als 100 Mio. Euro erforderlich.

Welterbe wird Wärmespeicher
Interview mit Peter Modlich, Leiter Entwicklung bei HHLA Immobilien

Können Sie zu Beginn bitte erklären, was mit „grauer Energie“ gemeint ist?
Sie wurde zum Beispiel bei der Errichtung der Speicherstadt vor mehr als 100 Jahren aufgewendet und ist in den Gebäuden gespeichert. Das macht im Schnitt 50 Prozent der Energie des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie aus. Umso länger ein Gebäude genutzt wird, desto besser für die Umwelt.

Wenn das so ist, warum werden dann so viele Bestandsimmobilien abgerissen?
Eine Kernsanierung erscheint vielen Eigentümern kaum kalkulierbar, denn die energetischen Normen und Standards werden immer strenger. Oft wird daher der vermeintlich einfachere Weg von Abriss und Neubau eingeschlagen. Doch angesichts der immer knapper werdenden Ressourcen und rasant steigenden Preise im Baugewerbe gibt es eine langfristig kosteneffiziente Strategie: Kernsanierung bis auf klimaneutrales Niveau.

Wenden Sie diese Strategie bei HHLA Immobilien an?
Ja, denn wir verfolgen ein ehrgeiziges Klimaziel: Bis 2040 soll die von uns betreute und vermietete Speicherstadt zum energieeffizienten, CO2-neutralen Quartier umgebaut werden. Zusammen mit der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie suchen wir nach Wegen, erneuerbare Energien örtlich zu gewinnen und gleichzeitig Denkmalschutz und Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen.

In den 140 Jahre alten Gebäuden ist das sicher keine einfache Aufgabe?
Beim Welterbe Speicherstadt müssen wir die hohen Anforderungen eines denkmalgeschützten Bestandes berücksichtigen. Welche technischen Möglichkeiten dabei bestehen, hat ein bundesweit wegweisendes Forschungsprojekt untersucht. Das Verbundvorhaben heißt „CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg“. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit den Universitäten Stuttgart, HCU Hamburg und Eonerc Aachen durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Welche Ergebnisse gab es?
Derzeit wird der abschließende Forschungsbericht erstellt. Wir sehen aber schon jetzt, dass wir mit der solarthermischen und solarelektrischen Nutzung der Dächer der Speicherstadt in Verbindung mit Speichermedien wie Eisspeichern oder Feststoffspeichern das Forschungsziel eines CO2-neutralen Betriebes erreichen können.

Es gibt doch bereits hocheffiziente Solaranlagen für Dächer. Dürfen die auf einem Welterbe nicht eingesetzt werden?
Für die Speicherstadt Hamburg gibt es eine Gestaltungssatzung, und die schließt profane Erweiterungen oder Aufbauten auf Dächer in Form marktüblicher PV-Anlagen aus. Daher wurden solarenergieerzeugende Dachbeläge entwickelt, die den ortstypischen Dachbelägen Kupfer und Schiefer ähneln. Die Hamburger Oberbaudirektor und das Denkmalamt haben die Ergebnisse begrüßt.

Welche anderen Technologien kommen zum Einsatz, um Energie zu erzeugen?
Kern der Energieerzeugung ist eine intelligente Kombination aus Solarthermie, Nutzung der Umweltwärme und Solarelektrik. Wärmepumpen bereiten die Energie auf, und Speicher halten sie für den Zeitraum des Heizbedarfes vor. Essentiell dabei ist eine Gebäudeleittechnik mit ausgefeilter Steuerung aller Komponenten.

Werden andere Immobilienbesitzer von dem Forschungsprojekt profitieren?
Wir als HHLA und das Forschungsteam der beteiligten Universitäten sehen einen großen Nutzen auch für Gebäude, die nicht dem Denkmalschutz unterliegen, aber einen sensiblen und vor allem nachhaltigen Umgang mit der Bausubstanz erfordern.

Lebendige Geschichte
Die Hamburger Speicherstadt ist die Wiege der HHLA Gruppe. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten, um deren Geschichte zu bewahren und lebendig zu präsentieren.

Welterbe feiern: 2025 organisierte die HHLA öffentlichkeitswirksame Aktionen, um „10 Jahre Welterbe“ zu feiern. Dazu gehörte eine spektakuläre Lichterfahrt durch die Fleete (Kanäle). An der Promenade des Zollkanals stellte sie einen Schaucontainer auf, der unterhaltsam in die Geschichte der Speicherstadt einführte.

Das Speicherstadtmuseum präsentiert sich in einem ehemaligen Lagerhaus.

Besonders eng ist die Beziehung zum Speicherstadtmuseum. Das authentische Ambiente eines Lagerhauses von 1888 macht erlebbar, wie in der Speicherstadt früher Importgüter wie Kaffee, Tee, Kakao oder Gewürze gelagert wurden. Auch wie der Lagerhauskomplex geplant und erbaut wurde, wird gezeigt.

Die HHLA unterstützt die Arbeit des Museums seit Jahrzehnten durch eine mietfreie Überlassung der Flächen. Die Zusammenarbeit reicht weit zurück. Sie begann mit der Jubiläumsausstellung „Speicherstadt und Baudenkmal seit 100 Jahren“, die das Museum der Arbeit 1988 auf zwei Böden in Block R der Speicherstadt zeigte. Am 26. Mai 1995 wurde das Speicherstadtmuseum offiziell eröffnet und firmiert unter diesem Namen als privat geführte Außenstelle des Museums der Arbeit und Teil der Stiftung Historische Museen Hamburg.

„Ohne die Unterstützung des HHLA-Vorstands hätten wir damals weder die Ausstellung zeigen noch das Speicherstadtmuseum eröffnen können“, erinnert sich Ralf Lange, einer der beiden Museumsgründer. „Unsere Idee stieß bei dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Peter Dietrich sofort auf Gegenliebe. Außerdem setzte er sich persönlich dafür ein, dass die Speicherstadt unter Denkmalschutz gestellt wurde und sich mit neuen Attraktionen für Besuchern öffnete.“

Unter Berücksichtigung der architektonischen Einzigartigkeit des Quartiers, begann HHLA Immobilien um die Jahrtausendwende, die nicht mehr genutzten Lagerflächen behutsam zu sanieren und für andere Zwecke zu revitalisieren. Diese Entwicklung hat ihren Teil dazu beigetragen, dass die Speicherstadt 2015 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

13.000 Hafen-Scouts in zehn Jahren

Schon seit 2015 bringt die HHLA den Hamburger Grundschülern die versteckte Welt des Hafens näher. Ihr Nachhaltigkeits-Projekt „Hafen-Scouts“ zeigt, warum der Hafen wichtig ist und was er mit dem Alltag der Schüler zu tun hat. Die Kinder lernen einen der weltweit modernsten Containerterminals, den CTA, durch das Busfenster kennen. Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren präsentiert ihnen das Hafenmuseum. Dazu gibt es spannende Geschichten und spielerische Wissenstests. Der schwere Arbeitsalltags eines Hafenarbeiters kann mit der heute hochqualifizierten Arbeit verglichen werden. So sind in den letzten zehn Jahren aus fast 13.000 Scouts echte Hafenprofis geworden!

Mehr Transportmöglichkeiten in Afrika

Mehr Transportmöglichkeiten bedeuten mehr wirtschaftliche Chancen. In diesem Sinne unterstützt die HHLA-Beratungsgesellschaft HPC Hamburg Port Consulting gemeinsam mit der Sellhorn Ingenieursgesellschaft die Transport Development Agency von Ruanda bei der Verbesserung der Mobilität und der Handelsverbindungen in Zentralafrika.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der 90 Kilometer lange Kivu-See, der derzeit sowohl für den Personenverkehr als auch für den regionalen Handel eine natürliche Barriere darstellt. HPC und Sellhorn haben ein Konzept für ein Transportsystem mit Fähren und anderen Schiffen entwickelt, um diese Herausforderung besser zu meistern.
Die Studie bewertet die Machbarkeit einer Hochgeschwindigkeitsverbindung auf dem Wasserweg zwischen den wichtigsten städtischen Zentren Rubavu, Karongi und Rusizi sowie weiteren Nebenhäfen. Ziel ist es, die Anbindung Ruandas auf dem Wasserweg zu verbessern und in einem zweiten Schritt den grenzüberschreitenden Handel über den Kivu-See zu erleichtern.
Darüber hinaus untersuchte die Studie, ob die bestehende Flotte von dieselbetriebenen Schiffen durch moderne Schiffe ersetzt werden könnte. Sie würden mit lokal produziertem CNG (Compressed Natural Gas) betrieben werden, um die Emissionen und die Abhängigkeit Ruandas von Kraftstoffimporten zu reduzieren.

Helping to shape the energy transition in the port

Lukas Ahlf may be young, but he already brings extensive practical experience to the table: as a qualified electronics engineer specialising in building energy management and as a state-certified technician at Stadtwerke Buxtehude. Yet despite his solid foundation, he felt that the theoretical side was missing–and he wanted to broaden his perspective. HHLA is now giving him the opportunity to do exactly that.

In autumn 2025, Ahlf he became the first HHLA student to enrol on the “Renewable Energy Systems and Energy Management” dual study programme at HAW Hamburg. “That is exactly my field of interest,” he says. “Now I can look at it from the perspective of an energy consumer,” he explains. “It is something completely different from my previous experience at a grid operator like the public utility company.” 

His first assignments at HHLA’s container terminals made a big impression on him. “They use massive technology there, which leads to high power fluctuations during operation,” he says. He is eager to see how digitalisation, which is increasingly shaping all areas of energy management, can be integrated with conventional systems. 

In his previous role, he led a project to install intelligent metering systems. This aligns perfectly with his current path: “HHLA stands for intelligent solutions, and that’s where I see my contribution.” He is eager to seize this opportunity to help shape the energy transition at the port.

Nachhaltigkeit bei der HHLA
Auf dem richtigen Weg

Mit energiesparender Terminaltechnik, umweltfreundlichen Transporten und nachhaltigen Serviceangeboten hat die HHLA bis Ende 2024 ihre CO2-Emissionen im Vergleich zum Ausgangswert 2018 um 42,1Prozent verringert. Die folgenden Beispiele zeigen, wie uns das gelungen ist. Und so soll es weitergehen, denn bis 2030 wollen wir die CO2-Emissionen des Konzerns um mindestens 50 Prozent senken und bis 2040 klimaneutral produzieren. Das hat auch für unsere Kunden positive Effekte. „Wir bieten besonders emissionsarme oder emissionsfreie Transporte und Umschlagservices an und diese niedrigen Emissionswerte fließen indirekt auch positiv in die Treibhausgasbilanzen unserer Kunden ein“, erklärt Jan Hendrik Pietsch, Leiter Nachhaltigkeit bei der HHLA.

Lesen Sie hier, wie Nachhaltigkeit bei HHLA gelebt wird

Schon im Jahr 2019 wurde der HHLA Container Terminal Altenwerder (CTA) erstmals als klimaneutral zertifiziert, wobei nicht vermeidbare Emissionen durch Kompensationsprojekte ausgeglichen wurden. CTA bekam das entsprechende Prüfzeichen des TÜV NORD als die weltweit erste Umschlaganlage für Container. Seitdem konnten die CO2-Emissionen weiter reduziert werden: von anfänglich 20.963 Tonnen auf 4.389 Tonnen (2024).

Die Grafik zeigt, dass mittlerweile fast alle Bereiche des Terminals elektrifiziert wurden. Das ist die Grundlage, um die dort eingesetzten Umschlag-, Transport- und sonstigen Geräte komplett mit Ökostrom zu betreiben. Das bezieht sich allerdings nur auf die eigene Technik. Auf Lkw oder Rangierloks von Kunden und Partnern können wir keinen direkten Einfluss nehmen. Und einige Prozesse auf der Landseite konnten bisher nicht komplett umgerüstet werden, weil die Hersteller spezieller Fahrzeuge ihre Produktlinien noch umstellen und testen – teilweise in enger Zusammenarbeit mit der HHLA.

Unser Hamburger Terminal CTA ist Vorreiter beim Klimaschutz. Der TÜV NORD hat das 2019 erstmals mit einem Zertifikat bestätigt. Seitdem wurden CO2- und andere schädliche Emissionen weiter reduziert.
Umweltbelastungen deutlich reduzieren

Äußerlich unterscheidet sich der neuartige Van-Carrier kaum. Der Blick von oben zeigt jedoch die Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird.

Ökostrom oder Wasserstoff: was könnte den Dieseltreibstoff langfristig ersetzen? Besonders bei schweren Flurförderzeugen ist diese Frage noch nicht beantwortet. Auch die HHLA kann es nicht vorhersagen und testet deshalb beide Alternativen. 

Auf ihrem Hamburger Container Terminal Tollerort (CTT) transportieren Van-Carrier Stahlboxen von den Containerbrücken ins Lager und zurück, verladen sie auf Lkw oder bringen sie zum Bahnhof. Eines dieser hochbeinigen Geräte wird seit Herbst 2025 emissionsfrei durch eine Wasserstoff-Brennstoffzelle angetrieben. Erste Praxistests des Modells von Konecranes zeigen: Das System reagiert schnell, und die Umschlagvorgänge erfolgen mit der gleichen Leistung wie bei der Version mit Diesel-Hybridantrieb.

Eine Besonderheit des Fahrzeugs ist das modulare Antriebssystem, das sich mit wenigen Anpassungen flexibel auf Diesel, Strom oder Wasserstoff als Energiequelle umrüsten lässt. Betankt wird der Van-Carrier an der Wasserstofftankstelle am CTT. Der Ablauf ähnelt den gängigen Prozessen und ermöglicht so Synergien im Betrieb.

Wasserstoff in der Praxis testen

Wo steht Deutschland? Zum 1. Januar 2025 waren in Deutschland rund 92.300 batterieelektrische Nutzfahr­zeuge registriert, was 2,4 % der Gesamtflotte entspricht. Noch ist der Diesel auf deutschen Straßen klar dominant, doch der Trend geht Richtung E-Trucks.

Beim Schienenverkehr setzt METRANS, die Intermodaltochter der HHLA, seit vielen Jahren auf umweltfreundliche Lösungen. Im September 2025, nach einigen Tests, wurde auch die „letzte Meile“ ins Visier genommen. Sechs Volvo Trucks bilden seitdem in Prag die größte Flotte vollelektrischer Lkw in der Tschechischen Republik.

Die neuen Fahrzeuge werden vor allem für Lieferungen auf der ersten und letzten Meile im städtischen und stadtnahen Verkehr eingesetzt. Dort ist die Reduzierung von Lärm und Emissionen besonders entscheidend und wirksam. Dies ist ein weiterer Schritt hin zu einer nachhaltigeren europäischen Verkehrsinfrastruktur. Peter Kiss, CEO von METRANS, möchte zeigen, „dass wirtschaftlicher Erfolg und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können.“

Das gilt nicht nur bei METRANS, sondern auch bei der HHLA-Tochter CTD. Für den Hamburger Containertrucker fahren schon länger E-Trucks, und zwar nicht nur die letzte Meile. Im Raum Stuttgart werden sie für Distanzen bis zu 150 Kilometer genutzt, und im Regionalverkehr rund um Hamburg kommen auch mal 250 Kilometer zusammen.

„Beide Unternehmen liefern mit dem Einsatz ihrer neuen Fahrzeuge wertvolle Praxiserfahrungen, die in eine ganzheitliche HHLA-Strategie einfließen“, erläutert Lars Neumann als Generalbevollmächtigter Intermodal bei der HHLA. Ergänzend werde das neu gegründete Unternehmen hubload die Bereitstellung von Ladestrom zu attraktiven Preisen durch eigene Ladeinfrastruktur forcieren. „Wir steigern damit unsere Wettbewerbsfähigkeit und leisten gleichzeitig einen wirksamen Beitrag zur Reduzierung klimaschädlicher Emissionen“, so Neumann.

Im Vergleich zu Deutschland haben andere europäische Länder die Elektrifizierung der Straßentransporte bereits weiter vorangetrieben (siehe Grafik). „Doch Deutschland wird nachziehen, dafür sprechen einige Gründe“, prognostiziert Neumann. „Die Mautbefreiung und neue Finanzierungsmodelle für E-Trucks steigern ihre Rentabilität. Außerdem fahren die Hersteller elektrischer Nutzfahrzeuge ihre Produktion hoch, was die derzeit noch hohen Preise reduziert. Und auch die Lade-Infrastruktur verbessert sich schnell, wozu wir als HHLA einen Beitrag leisten wollen.“

Erfolgreich bei der Elektrifizierung ihrer Terminals, geht die HHLA jetzt den Straßenverkehr an.
Keine Abgase mehr auf der letzten Meile

Kreuzfahrtschiffe machten den Anfang, jetzt bekommen auch Containerschiffe Landstrom.

„Die Landstromversorgung ist ein wichtiger Schritt in Richtung Dekarbonisierung der weltweiten Logistikketten. Wir freuen uns darauf, dass unsere Kunden bald eine emissionsarme Energieversorgung während der Liegezeiten nutzen können. Damit kann ein weiterer Teil der Lieferketten dekarbonisiert werden.“

Jan Hendrik Pietsch, Head of Corporate Sustainability der HHLA

Schiffe verbrauchen sehr viel Energie, und zwar nicht nur auf hoher See. Während sie im Hafen liegen, müssen viele wesentliche Funktionen an Bord weiterhin aufrechterhalten werden. Die meisten Handelsschiffe nutzen dafür einen Dieselmotor. Große Containerschiffe verbrauchen daher bei einem zweitägigen Aufenthalt ca. 14 Tonnen Schiffstreibstoff (schwefelreduziertes Marine Gas Oil).

Das dabei ausgestoßene CO2 und andere Schadstoffe sollen in Zukunft nicht mehr in die Hamburger Luft gelangen. Was bei Kreuzfahrtschiffen in Hamburg bereits seit Jahren möglich ist, soll bald auch Containerschiffen zugänglich werden: die Versorgung mit grüner Energie durch Landstrom. Statt der oben genannten Menge Diesel könnten dann etwa 72.000 kWh Strom aus erneuerbaren Quellen den Energiebedarf decken.

Ab 1. Januar 2030 wird das zur Pflicht. Die EU hat beschlossen, dass Fahrgast- und Containerschiffe mit einer Vermessung von 5.000 BRZ in jedem Hafen eines Mitgliedsstaates landseitig mit Strom versorgt werden müssen. Hamburg will jedoch viel früher „Landstrom-ready“ sein.

Die Hamburg Port Authority (HPA) investiert insgesamt 100 Mio. Euro in den Aufbau der dafür nötigen Infrastruktur. An allen vier Containerterminals im Hafen (die HHLA betreibt drei davon) wurde bereits die nötige Technik zur Versorgung der Großschiffliegeplätze installiert. Die Regelversorgung von Schiffen mit Landstrom hat für einige Reedereien wie MSC, Maersk oder ONE bereits begonnen. In den kommenden Jahren erfolgt der Ausbau für das Short-Sea-Segment, damit bis 2030 für alle geforderten Schiffsgrößen Landstrom angeboten wird. Allerdings sind noch weitere Investitionen von mehr als 100 Mio. Euro erforderlich.

Der Strom aus dem öffentlichen Netz muss in einer Transformerstation (1) umgewandelt werden, bevor ihn Schiffe über eine riesige, fahrbare „Steckdose“ (2) nutzen können.

Schiffe sollen in den EU-Häfen bald mit Landstrom versorgt werden. Hamburg ist gut vorbereitet.
Unter Strom

In den 140 Jahre alten Gebäuden ist das sicher keine einfache Aufgabe?
Beim Welterbe Speicherstadt müssen wir die hohen Anforderungen eines denkmalgeschützten Bestandes berücksichtigen. Welche technischen Möglichkeiten dabei bestehen, hat ein bundesweit wegweisendes Forschungsprojekt untersucht. Das Verbundvorhaben heißt „CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg“. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit den Universitäten Stuttgart, HCU Hamburg und Eonerc Aachen durchgeführt und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Welche Ergebnisse gab es?
Derzeit wird der abschließende Forschungsbericht erstellt. Wir sehen aber schon jetzt, dass wir mit der solarthermischen und solarelektrischen Nutzung der Dächer der Speicherstadt in Verbindung mit Speichermedien wie Eisspeichern oder Feststoffspeichern das Forschungsziel eines CO2-neutralen Betriebes erreichen können.

Es gibt doch bereits hocheffiziente Solaranlagen für Dächer. Dürfen die auf einem Welterbe nicht eingesetzt werden?
Für die Speicherstadt Hamburg gibt es eine Gestaltungssatzung, und die schließt profane Erweiterungen oder Aufbauten auf Dächer in Form marktüblicher PV-Anlagen aus. Daher wurden solarenergieerzeugende Dachbeläge entwickelt, die den ortstypischen Dachbelägen Kupfer und Schiefer ähneln. Die Hamburger Oberbaudirektor und das Denkmalamt haben die Ergebnisse begrüßt.

Welche anderen Technologien kommen zum Einsatz, um Energie zu erzeugen?
Kern der Energieerzeugung ist eine intelligente Kombination aus Solarthermie, Nutzung der Umweltwärme und Solarelektrik. Wärmepumpen bereiten die Energie auf, und Speicher halten sie für den Zeitraum des Heizbedarfes vor. Essentiell dabei ist eine Gebäudeleittechnik mit ausgefeilter Steuerung aller Komponenten.

Werden andere Immobilienbesitzer von dem Forschungsprojekt profitieren?
Wir als HHLA und das Forschungsteam der beteiligten Universitäten sehen einen großen Nutzen auch für Gebäude, die nicht dem Denkmalschutz unterliegen, aber einen sensiblen und vor allem nachhaltigen Umgang mit der Bausubstanz erfordern.

Können Sie zu Beginn bitte erklären, was mit „grauer Energie“ gemeint ist?
Sie wurde zum Beispiel bei der Errichtung der Speicherstadt vor mehr als 100 Jahren aufgewendet und ist in den Gebäuden gespeichert. Das macht im Schnitt 50 Prozent der Energie des gesamten Lebenszyklus einer Immobilie aus. Umso länger ein Gebäude genutzt wird, desto besser für die Umwelt.

Wenn das so ist, warum werden dann so viele Bestandsimmobilien abgerissen?
Eine Kernsanierung erscheint vielen Eigentümern kaum kalkulierbar, denn die energetischen Normen und Standards werden immer strenger. Oft wird daher der vermeintlich einfachere Weg von Abriss und Neubau eingeschlagen. Doch angesichts der immer knapper werdenden Ressourcen und rasant steigenden Preise im Baugewerbe gibt es eine langfristig kosteneffiziente Strategie: Kernsanierung bis auf klimaneutrales Niveau.

Wenden Sie diese Strategie bei HHLA Immobilien an?
Ja, denn wir verfolgen ein ehrgeiziges Klimaziel: Bis 2040 soll die von uns betreute und vermietete Speicherstadt zum energieeffizienten, CO2-neutralen Quartier umgebaut werden. Zusammen mit der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie suchen wir nach Wegen, erneuerbare Energien örtlich zu gewinnen und gleichzeitig Denkmalschutz und Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen.

Interview mit Peter Modlich, Leiter Entwicklung bei HHLA Immobilien
Welterbe wird Wärmespeicher

Besonders eng ist die Beziehung zum Speicherstadtmuseum. Das authentische Ambiente eines Lagerhauses von 1888 macht erlebbar, wie in der Speicherstadt früher Importgüter wie Kaffee, Tee, Kakao oder Gewürze gelagert wurden. Auch wie der Lagerhauskomplex geplant und erbaut wurde, wird gezeigt.

Die HHLA unterstützt die Arbeit des Museums seit Jahrzehnten durch eine mietfreie Überlassung der Flächen. Die Zusammenarbeit reicht weit zurück. Sie begann mit der Jubiläumsausstellung „Speicherstadt und Baudenkmal seit 100 Jahren“, die das Museum der Arbeit 1988 auf zwei Böden in Block R der Speicherstadt zeigte. Am 26. Mai 1995 wurde das Speicherstadtmuseum offiziell eröffnet und firmiert unter diesem Namen als privat geführte Außenstelle des Museums der Arbeit und Teil der Stiftung Historische Museen Hamburg.

„Ohne die Unterstützung des HHLA-Vorstands hätten wir damals weder die Ausstellung zeigen noch das Speicherstadtmuseum eröffnen können“, erinnert sich Ralf Lange, einer der beiden Museumsgründer. „Unsere Idee stieß bei dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Peter Dietrich sofort auf Gegenliebe. Außerdem setzte er sich persönlich dafür ein, dass die Speicherstadt unter Denkmalschutz gestellt wurde und sich mit neuen Attraktionen für Besuchern öffnete.“

Unter Berücksichtigung der architektonischen Einzigartigkeit des Quartiers, begann HHLA Immobilien um die Jahrtausendwende, die nicht mehr genutzten Lagerflächen behutsam zu sanieren und für andere Zwecke zu revitalisieren. Diese Entwicklung hat ihren Teil dazu beigetragen, dass die Speicherstadt 2015 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Welterbe feiern: 2025 organisierte die HHLA öffentlichkeitswirksame Aktionen, um „10 Jahre Welterbe“ zu feiern. Dazu gehörte eine spektakuläre Lichterfahrt durch die Fleete (Kanäle). An der Promenade des Zollkanals stellte sie einen Schaucontainer auf, der unterhaltsam in die Geschichte der Speicherstadt einführte.

Das Speicherstadtmuseum präsentiert sich in einem ehemaligen Lagerhaus.

Die Hamburger Speicherstadt ist die Wiege der HHLA Gruppe. Sie engagiert sich seit Jahrzehnten, um deren Geschichte zu bewahren und lebendig zu präsentieren.
Lebendige Geschichte

Schon seit 2015 bringt die HHLA den Hamburger Grundschülern die versteckte Welt des Hafens näher. Ihr Nachhaltigkeits-Projekt „Hafen-Scouts“ zeigt, warum der Hafen wichtig ist und was er mit dem Alltag der Schüler zu tun hat.

Die Kinder lernen einen der weltweit modernsten Containerterminals, den CTA, durch das Busfenster kennen. Geschichte zum Anfassen und Ausprobieren präsentiert ihnen das Hafenmuseum. Dazu gibt es spannende Geschichten und spielerische Wissenstests. Der schwere Arbeitsalltags eines Hafenarbeiters kann mit der heute hochqualifizierten Arbeit verglichen werden. So sind in den letzten zehn Jahren aus fast 13.000 Scouts echte Hafenprofis geworden!

13.000 Hafen-Scouts in zehn Jahren

Mehr Transportmöglichkeiten bedeuten mehr wirtschaftliche Chancen. In diesem Sinne unterstützt die HHLA-Beratungsgesellschaft HPC Hamburg Port Consulting gemeinsam mit der Sellhorn Ingenieursgesellschaft die Transport Development Agency von Ruanda bei der Verbesserung der Mobilität und der Handelsverbindungen in Zentralafrika.
Im Mittelpunkt des Projekts steht der 90 Kilometer lange Kivu-See, der derzeit sowohl für den Personenverkehr als auch für den regionalen Handel eine natürliche Barriere darstellt. HPC und Sellhorn haben ein Konzept für ein Transportsystem mit Fähren und anderen Schiffen entwickelt, um diese Herausforderung besser zu meistern.
Die Studie bewertet die Machbarkeit einer Hochgeschwindigkeitsverbindung auf dem Wasserweg zwischen den wichtigsten städtischen Zentren Rubavu, Karongi und Rusizi sowie weiteren Nebenhäfen. Ziel ist es, die Anbindung Ruandas auf dem Wasserweg zu verbessern und in einem zweiten Schritt den grenzüberschreitenden Handel über den Kivu-See zu erleichtern.
Darüber hinaus untersuchte die Studie, ob die bestehende Flotte von dieselbetriebenen Schiffen durch moderne Schiffe ersetzt werden könnte. Sie würden mit lokal produziertem CNG (Compressed Natural Gas) betrieben werden, um die Emissionen und die Abhängigkeit Ruandas von Kraftstoffimporten zu reduzieren.

Mehr Transport-möglichkeiten
in Afrika

Lukas Ahlf may be young, but he already brings extensive practical experience to the table: as a qualified electronics engineer specialising in building energy management and as a state-certified technician at Stadtwerke Buxtehude. Yet despite his solid foundation, he felt that the theoretical side was missing–and he wanted to broaden his perspective. HHLA is now giving him the opportunity to do exactly that.

In autumn 2025, Ahlf he became the first HHLA student to enrol on the “Renewable Energy Systems and Energy Management” dual study programme at HAW Hamburg. “That is exactly my field of interest,” he says. “Now I can look at it from the perspective of an energy consumer,” he explains. “It is something completely different from my previous experience at a grid operator like the public utility company.” 

His first assignments at HHLA’s container terminals made a big impression on him. “They use massive technology there, which leads to high power fluctuations during operation,” he says. He is eager to see how digitalisation, which is increasingly shaping all areas of energy management, can be integrated with conventional systems. 

In his previous role, he led a project to install intelligent metering systems. This aligns perfectly with his current path: “HHLA stands for intelligent solutions, and that’s where I see my contribution.” He is eager to seize this opportunity to help shape the energy transition at the port.

Helping to shape the energy transition in the port
Ganzer Bildschirm