„Die Stärke von HPC ist nicht nur unser Wissen über Technologie und Prozesse, sondern unsere im realen Terminalbetrieb geschulte Erfahrung.“
Nils Kemme, Geschäftsführer und Partner bei HPC
Wenn ein Unternehmen 50 Jahre alt wird, dann ist aus vielen Geschichten eine Tradition geworden. Menschen spielen in diesen Geschichten die Hauptrolle, auch wenn sie nicht genannt werden. Beraterinnen und Berater, die trotz mitunter abenteuerlicher Arbeitsbedingungen beeindruckende Ergebnisse lieferten und lieferten. Viele praxiserfahrene Expertinnen und Experten, zum Beispiel für Lagersoftware und Hafentechnik, für Bahntransport, Binnenschiffsverkehr oder Flughäfen. Nicht zuletzt Kaufleute und Projektteams und die Geschäftsführung, die immer wieder die Strategie der HPC den wechselnden technologischen und wirtschaftlichen und politischen Bedingungen anpassten.
Die Fachleute von HPC diskutieren auf vielen internationalen Konferenzen, wie hier Sven Daniels (rechts) auf der größten Fachmesse Breakbulk Europe 2026.
Das Beratungsunternehmen, das 1976 gegründet wurde, heißt Hamburg Port Consulting (HPC). Es war damals eines der ersten Tochterunternehmen der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die ihre Geschäfte über die Elbregion hinaus auszudehnen begann. Heute unterstützt HPC Hafen- und Bahnunternehmen, Logistiker und Software-Anbieter weltweit. Mehr als 2.000 Projekte in 136 Ländern und 713 Städten wurden bisher realisiert.
Stolz verkündete die Geschäftsführung – Dr. Wilfried Schmidt-Pathmann und der spätere HHLA CEO Peter Dietrich – schon im ersten Jahr, „über eine Reihe sehr interessanter Aufträge zu verfügen: Mit einem sich ständig vergrößernden Team beraten wir die zentrale, für alle saudi-arabischen Häfen zuständige Hafenbehörde, und haben ein größeres Projekt in Nigeria begonnen.“ Etwas genauer heißt es: „Wir beraten das einheimische Management bei der Organisation und dem Betreiben der Anlage, der Beschaffung des erforderlichen Equipments sowie der Ausbildung des Personals auf allen Ebenen.“
Der damalige HHLA-Vorstandsvorsitzende Helmuth Kern (links) gründete 1976 HPC und machte Peter Dietrich zu einem der beiden Geschäftsführer. Dietrich übernahm von 1991 bis 2003 den Vorsitz des HHLA-Vorstands.
Ausbildung stellte sich als wichtiges Geschäftsfeld, so dass 1981 das Hamburg Port Training Institute (HPTI) als Tochtergesellschaft von HPC etabliert wurde. Dort konzentriert man sich auf maßgeschneiderte Trainingsprogramme für den Hafen-, Logistik- und Transportbereich. Noch eine weitere Tochtergesellschaft, die UNICONSULT Universal Transport Consulting, gründete sich, um die Expertise im Hinterlandverkehr und in der Logistikberatung zu stärken. Beide Gesellschaften gingen 2017 in der Marke HPC auf, die nicht nur zwischen Häfen und Hinterland, sondern seit 1986 auch im Luftverkehr Lösungen anbot.
Gunter Klatt (2.v.r.) besucht 1999 als Geschäftsführer von HPC die Hafenbehörde von Conakry (Guinea).
Hafenbehörden gehörten immer zur größten Kundengruppe, viele davon aus Afrika und Europa, bald auch aus Lateinamerika und Asien. Speditionsunternehmen und Reeder kamen dazu, und 1989 lief das erste Bahnprojekt für die Deutsche Eisenbahn Consult an. Schon früh wurde die Expertise auf intermodale Transportlösungen erweitert, was sich als eines der wichtigsten Beratungsthemen entpuppte.
Trotzdem blieb die Verknüpfung mit dem dynamisch wachsenden Mutterkonzern sehr eng. HPC spielte eine zentrale Rolle bei der Planung und Realisierung des HHLA Container Terminals Altenwerder (CTA). Das Greenfield Projekt war äußerst ambitioniert, technologisch und durch den engen Zeitrahmen. Innerhalb weniger Jahre entstand bis 2002 einer der ersten vollautomatisierten Terminals weltweit.
Experten von HPC unterstützten die HHLA bei Aufbau des weltweit modernsten Containerterminals in Hamburg-Altenwerder (hier noch in der Bauvorbereitung).
Der CTA galt weltweit lange als State-of-the-Art. Viele Kunden schauten ihn sich gerne aus der Nähe an, deshalb zog HPC in Büros am Terminal um. Auch daneben, auf dem HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) wurde mit Hilfe von HPC vieles erneuert. 2010 ging dort das Integrated Terminal Control System (ITS) in Betrieb und verbesserte die Steuerung und Koordination der Terminalprozesse. Das wurde zu einer besonderen HPC-Kompetenz: wenn Terminals neue Betriebssysteme suchen, unterstützt HPC den Prozess, von der Spezifikation und bis zur Inbetriebnahme.
Es wurden eigene IT-Produkte entwickelt, zum Beispiel das Container Terminal Information System (CTIS), das weltweit von einem Dutzend Terminals eingesetzt wurde und wird. Parallel führte HPC das Block Train Operations System (BTOS) für intermodale Terminals ein. Später kamen Simulationsstudien dazu, mit deren Hilfe anfangs Terminal-, Gate- und später auch allgemeine Logistikprozesse analysiert und optimiert wurden.
Von HPC erstellte Simulation eines vollautomatisierten Terminals in Melbourne.
Spezialisierte HPC-Teams bieten heute Data Science für viele Anwendungsfelder. Selbstentwickelte Software- und KI-Tools erleichtern vor allem das aufwändige Sammeln von Material, das Auswerten von Statistiken oder den Vergleich unterschiedlicher Modelle. Natürlich sind dabei weiterhin Experten im Lead, welche die Tools steuern und die Ergebnisse bewerten.
Diese Herangehensweise ist in der Branche einmalig. „Wir gehen richtig in die Tiefe, sind aber gleichzeitig global breit aufgestellt und haben sehr spezielle IT-Unterstützung zur Verfügung“, sagt Christina Prieser, die als Vice President für Asien und den Pazifikraum zuständig ist. Sie steht als Ökonomin stellvertretend für die kommerzielle Expertise, die Teil vieler Projekte ist.
Christina Prieser
Vice President für Asien und den Pazifikraum
Die strategische Unterstützung des Managements von Hafenanlagen gehört zu den am häufigsten nachgefragten Leistungen von HPC. Dazu gehören Marktanalysen, Machbarkeitsstudien und Masterpläne. Auch bei der zwischenzeitlichen Übernahme des Terminalbetriebs war HPC sehr erfolgreich, sei es im afrikanischen Conakry, im südamerikanischen Cartagena oder in vielen osteuropäischen Ländern. Das wichtigste und eines der umfangreichsten Engagements war die 2000 begonnene Entwicklung des Containerterminals „HPC Ukraina“. Nach der erfolgreichen Transformation gehört der Container Terminal Odessa (CTO) heute zur HHLA-Gruppe.
Aus dem Containerterminal „HPC Ukraina“ wurde der HHLA Container Terminal Odessa.
Häfen und Logistik, Infrastruktur und Technologie haben sich in den 50 Jahren seit Gründung von HPC gewandelt. Immer neue technologische Umwälzungen wurden integriert, Automatisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz müssen – auch während des laufenden Betriebs - in bestehende Strukturen integriert werden. Genau das ist das Geschäft von HPC. Kunden werden wirksam beraten, steigern Produktivität und Performance, verbessern ihre Wettbewerbsfähigkeit, sind anschlussfähiger an das Hinterland oder den globalen Markt.
HPC passt sich den Veränderungen nicht nur an, sondern treibt sie in gemeinsamen Projekten mit ihren Kunden voran. In seinem Beitrag erklärt Geschäftsführer Patrick Krawutschke, wie das 50jährige Unternehmen für anhaltende Relevanz im Markt sorgt.
Nils Kemme
Geschäftsführer und Partner bei HPC
Kunden wenden sich nach wie vor an HPC, wenn die operative Realität komplex wird und Fortschritte in die Praxis umgesetzt werden müssen. Den Grund dafür kennt Nils Kemme, Geschäftsführer und Partner bei HPC:
„Die Stärke von HPC ist nicht nur unser Wissen über Technologie und Prozesse, sondern unsere im realen Terminalbetrieb geschulte Erfahrung. Wir konzentrieren uns auf machbare Erfolge!“
„Die Stärke von HPC ist nicht nur unser Wissen über Technologie und Prozesse, sondern unsere im realen Terminalbetrieb geschulte Erfahrung. Wir konzentrieren uns auf machbare Erfolge!“
Kunden wenden sich nach wie vor an HPC, wenn die operative Realität komplex wird und Fortschritte in die Praxis umgesetzt werden müssen. Den Grund dafür kennt Nils Kemme, Geschäftsführer und Partner bei HPC:
Nils Kemme
Geschäftsführer und Partner bei HPC
HPC passt sich den Veränderungen nicht nur an, sondern treibt sie in gemeinsamen Projekten mit ihren Kunden voran. In seinem Beitrag erklärt Geschäftsführer Patrick Krawutschke, wie das 50jährige Unternehmen für anhaltende Relevanz im Markt sorgt.
Häfen und Logistik, Infrastruktur und Technologie haben sich in den 50 Jahren seit Gründung von HPC gewandelt. Immer neue technologische Umwälzungen wurden integriert, Automatisierung, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz müssen – auch während des laufenden Betriebs - in bestehende Strukturen integriert werden. Genau das ist das Geschäft von HPC. Kunden werden wirksam beraten, steigern Produktivität und Performance, verbessern ihre Wettbewerbsfähigkeit, sind anschlussfähiger an das Hinterland oder den globalen Markt.
Aus dem Containerterminal „HPC Ukraina“ wurde der HHLA Container Terminal Odessa.
Die strategische Unterstützung des Managements von Hafenanlagen gehört zu den am häufigsten nachgefragten Leistungen von HPC. Dazu gehören Marktanalysen, Machbarkeitsstudien und Masterpläne. Auch bei der zwischenzeitlichen Übernahme des Terminalbetriebs war HPC sehr erfolgreich, sei es im afrikanischen Conakry, im südamerikanischen Cartagena oder in vielen osteuropäischen Ländern. Das wichtigste und eines der umfangreichsten Engagements war die 2000 begonnene Entwicklung des Containerterminals „HPC Ukraina“. Nach der erfolgreichen Transformation gehört der Container Terminal Odessa (CTO) heute zur HHLA-Gruppe.
Christina Prieser
Vice President für Asien und den Pazifikraum
Diese Herangehensweise ist in der Branche einmalig. „Wir gehen richtig in die Tiefe, sind aber gleichzeitig global breit aufgestellt und haben sehr spezielle IT-Unterstützung zur Verfügung“, sagt Christina Prieser, die als Vice President für Asien und den Pazifikraum zuständig ist. Sie steht als Ökonomin stellvertretend für die kommerzielle Expertise, die Teil vieler Projekte ist.
Spezialisierte HPC-Teams bieten heute Data Science für viele Anwendungsfelder. Selbstentwickelte Software- und KI-Tools erleichtern vor allem das aufwändige Sammeln von Material, das Auswerten von Statistiken oder den Vergleich unterschiedlicher Modelle. Natürlich sind dabei weiterhin Experten im Lead, welche die Tools steuern und die Ergebnisse bewerten.
Von HPC erstellte Simulation eines vollautomatisierten Terminals in Melbourne.
Es wurden eigene IT-Produkte entwickelt, zum Beispiel das Container Terminal Information System (CTIS), das weltweit von einem Dutzend Terminals eingesetzt wurde und wird. Parallel führte HPC das Block Train Operations System (BTOS) für intermodale Terminals ein. Später kamen Simulationsstudien dazu, mit deren Hilfe anfangs Terminal-, Gate- und später auch allgemeine Logistikprozesse analysiert und optimiert wurden.
Der CTA galt weltweit lange als State-of-the-Art. Viele Kunden schauten ihn sich gerne aus der Nähe an, deshalb zog HPC in Büros am Terminal um. Auch daneben, auf dem HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) wurde mit Hilfe von HPC vieles erneuert. 2010 ging dort das Integrated Terminal Control System (ITS) in Betrieb und verbesserte die Steuerung und Koordination der Terminalprozesse. Das wurde zu einer besonderen HPC-Kompetenz: wenn Terminals neue Betriebssysteme suchen, unterstützt HPC den Prozess, von der Spezifikation und bis zur Inbetriebnahme.
Gunter Klatt (2.v.r.) besucht 1999 als Geschäftsführer von HPC die Hafenbehörde von Conakry (Guinea).
Experten von HPC unterstützten die HHLA bei Aufbau des weltweit modernsten Containerterminals in Hamburg-Altenwerder (hier noch in der Bauvorbereitung).
Trotzdem blieb die Verknüpfung mit dem dynamisch wachsenden Mutterkonzern sehr eng. HPC spielte eine zentrale Rolle bei der Planung und Realisierung des HHLA Container Terminals Altenwerder (CTA). Das Greenfield Projekt war äußerst ambitioniert, technologisch und durch den engen Zeitrahmen. Innerhalb weniger Jahre entstand bis 2002 einer der ersten vollautomatisierten Terminals weltweit.
Hafenbehörden gehörten immer zur größten Kundengruppe, viele davon aus Afrika und Europa, bald auch aus Lateinamerika und Asien. Speditionsunternehmen und Reeder kamen dazu, und 1989 lief das erste Bahnprojekt für die Deutsche Eisenbahn Consult an. Schon früh wurde die Expertise auf intermodale Transportlösungen erweitert, was sich als eines der wichtigsten Beratungsthemen entpuppte.
Ausbildung stellte sich als wichtiges Geschäftsfeld, so dass 1981 das Hamburg Port Training Institute (HPTI) als Tochtergesellschaft von HPC etabliert wurde. Dort konzentriert man sich auf maßgeschneiderte Trainingsprogramme für den Hafen-, Logistik- und Transportbereich. Noch eine weitere Tochtergesellschaft, die UNICONSULT Universal Transport Consulting, gründete sich, um die Expertise im Hinterlandverkehr und in der Logistikberatung zu stärken. Beide Gesellschaften gingen 2017 in der Marke HPC auf, die nicht nur zwischen Häfen und Hinterland, sondern seit 1986 auch im Luftverkehr Lösungen anbot.
Der damalige HHLA-Vorstandsvorsitzende Helmuth Kern (links) gründete 1976 HPC und machte Peter Dietrich zu einem der beiden Geschäftsführer. Dietrich übernahm von 1991 bis 2003 den Vorsitz des HHLA-Vorstands.
Stolz verkündete die Geschäftsführung – Dr. Wilfried Schmidt-Pathmann und der spätere HHLA CEO Peter Dietrich – schon im ersten Jahr, „über eine Reihe sehr interessanter Aufträge zu verfügen: Mit einem sich ständig vergrößernden Team beraten wir die zentrale, für alle saudi-arabischen Häfen zuständige Hafenbehörde, und haben ein größeres Projekt in Nigeria begonnen.“ Etwas genauer heißt es: „Wir beraten das einheimische Management bei der Organisation und dem Betreiben der Anlage, der Beschaffung des erforderlichen Equipments sowie der Ausbildung des Personals auf allen Ebenen.“
Das Beratungsunternehmen, das 1976 gegründet wurde, heißt Hamburg Port Consulting (HPC). Es war damals eines der ersten Tochterunternehmen der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), die ihre Geschäfte über die Elbregion hinaus auszudehnen begann. Heute unterstützt HPC Hafen- und Bahnunternehmen, Logistiker und Software-Anbieter weltweit. Mehr als 2.000 Projekte in 136 Ländern und 713 Städten wurden bisher realisiert.
Die Fachleute von HPC diskutieren auf vielen internationalen Konferenzen, wie hier Sven Daniels (rechts) auf der größten Fachmesse Breakbulk Europe 2026.
Wenn ein Unternehmen 50 Jahre alt wird, dann ist aus vielen Geschichten eine Tradition geworden. Menschen spielen in diesen Geschichten die Hauptrolle, auch wenn sie nicht genannt werden. Beraterinnen und Berater, die trotz mitunter abenteuerlicher Arbeitsbedingungen beeindruckende Ergebnisse lieferten und lieferten. Viele praxiserfahrene Expertinnen und Experten, zum Beispiel für Lagersoftware und Hafentechnik, für Bahntransport, Binnenschiffsverkehr oder Flughäfen. Nicht zuletzt Kaufleute und Projektteams und die Geschäftsführung, die immer wieder die Strategie der HPC den wechselnden technologischen und wirtschaftlichen und politischen Bedingungen anpassten.
„Die Stärke von HPC ist nicht nur unser Wissen über Technologie und Prozesse, sondern unsere im realen Terminalbetrieb geschulte Erfahrung.“
Nils Kemme, Geschäftsführer und Partner bei HPC